Aktuelle Informationen zur Corona-Situation Die Corona-Pandemie schränkt unser Leben in fast allen Bereichen ein – so leider auch den Kontakt zu unseren Liebsten, die in einer Senioreneinrichtung leben. Wir verstehen sehr gut, dass das sehr schwer fällt – insbesondere jetzt um Ostern herum - die Liebsten nicht besuchen zu können und keine gemeinsame Zeit mit Ihnen verbringen zu können. Doch die aktuelle Situation fordert diese Einschränken leider von uns. Wir folgen den offiziellen Empfehlungen und haben in all unseren stationären Einrichtungen ein Besuchsverbot ausgesprochen um unsere Bewohner, die der Risikogruppe für Corona angehören, bestmöglich vor einer Infektion zu schützen. Uns ist bewusst, dass diese Situation insbesondere demenziell veränderte Bewohner verunsichern kann. Daher haben wir Maßnahmen getroffen, um den Senioren unter den neuen Umständen bestmöglich gerecht werden zu können. So haben wir in den Einrichtungen die Möglichkeiten zum virtuellen Kontakt (z.B. via Skype) ausgeweitet und unterstützen die Bewohner selbstverständlich bei der Anwendung. Natürlich können auch Kontaktfrei Geschenke an die Liebsten übergeben werden. Der Tagesablauf wird weiterhin beibehalten und auch die soziale Betreuung findet etwas verändert weiterhin statt. Wir haben unsere Angebote angepasst und bieten sie in Einzelarbeit oder in den Kleingruppen an, in denen die uns anvertrauten Menschen auch als „familienähnliche Gemeinschaft“ – so können wir Isolation und Vereinsamung verhinden und gleichzeitig die Anzahl der Kontaktpersonen und damit die Anzahl möglicher Infizierter senken. Zudem haben wir die Betreuung auf die Wochenenden ausgeweitet, um die wegfallenden Besuche zu kompensieren. Aus den neuen Umständen ergeben sich aber auch komplett neue Formate der Betreuung. Sei es „kontaktfreie“ Livemusik draußen vor der Einrichtung oder ein Gottesdienst, der vom Fenster aus sichtbar ist und via Lautsprecher hörbar wird. Zudem erhalten wir viele „Mutmacher“ aus der Umgebung. So haben unsere Bewohner bereits Süßigkeiten und Blumen gespendet bekommen – natürlich mit kontaktloser Übergabe. Dafür sind wir sehr dankbar. Unsere Steuerungsgruppe tauscht sich täglich in einer Videokonferenz über den aktuellen Stand aus und plant die Umsetzung neuer Vorgaben der Behörden. Wir haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie jede Vorgabe erfüllt, einige sogar begründet übererfüllt. Die Steuerungsgruppe hat auch einen Notfallplan entworfen, für den Fall, dass sich einer der Bewohner infizieren sollte, da uns klar ist, dass wir mit all den Vorkehrungen auch keine hundertprozentige Sicherheit bieten können. Unsere MitarbeiterInnen tragen bei der Arbeit bereits jetzt vorsorglich konsequent einen Mundschutz. In der ambulanten Versorgung werden die Patienten bei engem Kontakt ebenfalls mit einem Mundschutz versorgt, da eine infizierte Pflegekraft ansonsten die folgenden Patienten infizieren würde. Im Falle, dass wir bei einem unseren Bewohnern von einem baldigen Versterben ausgehen müssen, können wir von einer Sonderregelung Gebrauch machen und nach Rücksprache mit der Einrichtungsleitung den nahen Angehörigen einen persönlichen Abschied ermöglichen. Tagespflegen unsere Tagespflegen sind aufgrund von Corona derzeit geschlossen. Ambulanter Dienst Die Patienten werden von unseren ambulanten Diensten weiterhin versorgt. Allerdings wird die Versorgung auf zwingend notwendige Maßnahmen beschränkt. Wir verstehen, dass Ihnen als Angehörige diese Einschnitte viel abverlangen und hoffen, dass die Lage schnellstmöglich Lockerungen erlaubt. Auch unsere Mitarbeiter arbeiten zur Zeit unter einer enormen Belastung. Daher hoffen wir auf gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Bis dahin wünschen wir Ihnen alle Gute und viel Gesundheit! Zusammen schaffen wir das.
Video Geschäftsführung der Sander Pflege GmbH